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Stellungnahme des Außenministers der Islamischen Republik Iran, Dr. Mohammad Javad Zarif, über die militärischen Drohungen gegen Syrien

Stellungnahme des Außenministers der Islamischen Republik Iran, Dr. Mohammad Javad Zarif, über die militärischen Drohungen gegen Syrien

Kann man in der heutigen Welt humanitäre Ziele oder auch politische Ziele durch Krieg und militärische Operationen durchsetzen? Hier einige Punkte zum Nachdenken:

 1. Der Einsatz von chemischen Waffen ist ungeachtet derjenigen, die sie einsetzen, ein Verbrechen und muss verurteilt werden. Dies ist die klare Position Irans. Aber haben die anderen, die so lautstark protestieren, damals, als Zivilisten in Sardasht (Iran) und Halabcha (Irak) das Ziel chemischer Waffen waren und auch der Verbrecher (das Regime Saddam Husseins) feststand, die gleiche Position eingenommen? Demnach muss man ihre Ziele anzweifeln, besonders da diesmal angesichts der Situation im Syrien und der vorliegenden Dokumente die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Verbrechen von Extremistengruppen begangen wurden, sehr hoch ist.

 2. Gemetzel, Repressionen, Gewalt und Extremismus sind unverzeihliche Verbrechen, und alle müssen die anderen Seiten dazu anhalten, dieser traurigen Lage so schnell wie möglich durch Verhandlungen ein Ende zu setzen. Aber ist die Drohung mit einem militärischen Angriff eine Lösung oder die Basis des Problems?

 3. Sind wirklich – wie die Amerikaner behaupten – "alle Optionen auf dem Tisch"? Das heißt, hat jedes Land, das die Macht dazu hat, die Wahl, mit einem militärischen Angriff zu drohen? Oder widersprechen der Einsatz und die Drohung mit dem Einsatz von Gewalt den Grundsätzen des Völkerrechts?  

 4. Kann man, um gegen eine völkerrechtswidrige Tat oder gar gegen ein Verbrechen vorzugehen, gegen ein völkerrechtliches Gebot (Verbot des Einsatzes von Gewalt) verstoßen?

 5. Warum hat die UN-Charta überhaupt den Krieg und die Drohung mit Krieg verboten? Ist das eine juristische Schwärmerei oder der Ausdruck einer politischen Realität? Mit anderen Worten – ist Krieg im 20. und 21. Jahrhundert ein effizientes Mittel zur Durchsetzung außenpolitischer oder humanitärer Ziele? Oder wurde Krieg verboten, weil er ineffizient ist?

 6. Wissen Sie, dass in den letzten 100 Jahren die überwiegende Mehrheit (fast 85%) der Länder, die Kriege (aus militärischem Größenwahn und wegen der Hoffung auf einen Sieg) begonnen haben, entweder vernichtet wurden oder zumindest ihre Ziele nicht erreichen konnten? ... und

 In Hoffnung darauf, dass ein weiteres katastrophales Abenteuer unterbunden wird!

 

 

Neueste Nachrichten aus Wissenschaft und Technik Teil 2

Produktion erneuerbarer Energien im Nahen Osten

Statistiken zeigen, dass Iran zu den führenden Produzenten erneuerbarer Energien im Nahen Osten gehört. Iran produziert derzeit in Windkraftwerken 100 Megawatt, in Solarkraftwerken 5 Megawatt und in Geothermie-Kraftwerken 250 Megawatt Strom. Mit der Produktion dieser Menge an Strom werden 100 Millionen Kubikmeter Erdgas in den Kraftwerken eingespart. Bis zum Ende des Fünfjahresplans soll die Produktion neuer Energien jährlich auf 50000 Megawatt ausgebaut werden, 4500 Megawatt davon in Windkraftwerken.

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Veröffentlichung des Buches "Die großen Operationen des Mossad"

Der amerikanische Verlag "Harper Collins" veröffentlichte kürzlich ein 388 Seiten umfassendes Buch über Details im Zusammenhang mit dem Terroranschlag des zionistischen Regimes auf Imad Mughniyah.

Nach einem Bericht der kuwaitischen Zeitung "Al Qabas" wird in dem Buch, das unter dem Titel "Die großen Operationen des Mossad" veröffentlicht wurde, auf eine Anzahl von Operationen verwiesen, die der Mossad in arabischen Ländern ausgeführt hat, u.a. auf die blutige Operation "König der Schatten".

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Besuch der norwegischen Menschenrechtsdelegation bei Herrn Dr. Mohammad Javad Laridjani

     Am 23. Januar 2013 führte Herr Dr. Mohammad Javad Laridjani, Sekretär des Menschenrechtsstabes der Islamischen Republik Iran, ein Gespräch mit einer Menschenrechtsdelegation aus Norwegen über verschiedene Menschenrechtsfragen.  Herr Laridjani hat u.a. auf folgende Punkte hingewiesen:

   Bis jetzt haben 7 Berichterstatter für Menschenrechtsfragen Iran besucht. Zwei weitere werden eingeladen. Doch das Problem mit dem Sonderbeauftragten für Menschenrechte des Landes soll gelöst werden. Denn es hat dazu geführt, dass das Thema der Menschenrechte politisch missbraucht und infolgedessen auch der Menschenrechtsrat praktisch in die ehemalige Menschenrechtskommission umgewandelt wird.

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Rede von Herrn Soltanieh, dem Ständigen Botschafter der Islamischen Republik Iran, im Gouverneursrat der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien am 8. März 2012

Rede von Herrn Soltanieh, dem Ständigen Botschafter der Islamischen Republik Iran,im Gouverneursrat der Internationalen Atomenergiebehörde 

 (IAEA) in Wien am 8. März 2012

- Der Oberste Führer der Islamischen Republik Iran sagte in seiner Ansprache am 19.
Februar 2012, das iranische Volk habe nie nach Atomwaffen gestrebt und werde auch
nie danach streben. "Ohne Zweifel wissen diejenigen, die in Ländern, die gegen uns
gerichtet sind, Entscheidungen treffen, sehr wohl, dass Iran nicht nach Atomwaffen
strebt, denn die Islamische Republik Iran betrachtet den Besitz von Atomwaffen aus
Gründen der Vernunft, aus religiösen Gründen und auch prinzipiell als Sünde und ist
der Überzeugung, dass die Verbreitung solcher Waffen, die aus Gründen der Vernunft
abzulehnen sind, zerstörerisch und gefährlich ist."

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