Wirtschaft

kurze Anleitung für Investitionen in Iran

                                kurze Anleitung für Investitionen in Iran

kurze Anleitung für Investitionen in Iran
Die Regierung des islamischen Irans heißt alle ausländische Investoren im Iran willkommen und forderte sie an, die Regeln der Ermutigung und Unterstützung  der Auslandsinvestition (Gesetzbuch) und ihr Handlungsstatut (Satzung) aufmerksam durchzugehen, um zusätzlich über ihre eigene Rechte, Vereinfachungen, Unterstützungen, die durch  Investition in diesem bestimmten Rahmen zustande kommt, und über gesetzliche Bedingungen der Auslandsinvestitionsunterstützung und Ermutigung ,  Bescheid zu wissen.

Weiterlesen...
 

Exporte aus den USA nach Iran trotz Sanktionen um fast ein Drittel gestiegen

Washington (Reuters) – Wie aus den in der letzten Woche von den USA veröffentlichten Berichten hervorgeht, sind die amerikanischen Exporte nach Iran dieses Jahr hauptsächlich aufgrund des Verkaufs von Getreide trotz der verschärften Sanktionen der USA im Finanzbereich um fast ein Drittel gestiegen.

Der Sprung von 150,8 Millionen US $ im Vorjahr auf 199,5 Millionen US $ in den ersten 8 Monaten des Jahres 2012 ist nach Angaben des Büros für Volkszählung überraschend, wenn man die Bemühungen des Westens berücksichtigt, Iran wirtschaftlich zu isolieren.

Der Anstieg verschleiert eine Senkung beim Export einiger humanitärer Güter wie Arzneimittel – ein Rückgang, den amerikanische Exporteure hauptsächlich auf die Zahlungsschwierigkeiten iranischer Importeure aufgrund der neuen amerikanischen Sanktionen zurückführen.

Doch er zeigt auch, dass Güter wie Milchprodukte und medizinische Ausstattung, deren Verkauf nach Iran mit einer Exportlizenz vom amerikanischen Finanzministerium gestattet ist, trotz Sanktionen und Zahlungsschwierigkeiten weiter nach Iran fließen.

Die größte Gruppe amerikanischer Exporte nach Iran stellten bis Ende August 2012 die Verkäufe von Weizen und anderen Getreidearten in Höhe von 89,2 Millionen US-$. Im gleichen Zeitraum des Jahres 2011 exportierten die USA weder Weizen noch andere Getreidesorten nach Iran, verkauften jedoch Mais im Wert von 21 Millionen US-$.

Ohne die Weizenverkäufe wären die Exporte aus den USA nach Iran während des gesamten Monats August in manchen Fällen stark zurückgegangen.

Medizinische und pharmazeutische Produkte, einschließlich solcher, die in großen Mengen oder für Tiere verkauft werden, fielen von 26,7 auf 14,9 Millionen US-$. Zellstoff und Altpapier, einschließlich Rohstoffe für Gewebe, sanken von 40,9 auf 17,4 Millionen US-$.

In einigen anderen Kategorien stiegen die Exporte jedoch. Der Verkauf von Milchprodukten einschließlich Sahne, Butter und anderer Fette und Öle aus der Molkerei stieg um mehr als das Doppelte von 7,8 auf 20,3 Millionen US-$.

Der Export von medizinischen, zahnmedizinischen, chirurgischen und anderen elektronischen, für diagnostische Zwecke verwendeten Geräten stieg von 4,7 auf 8 Millionen US-$.

Obwohl Iran solche Güter immer noch importieren kann, beklagen sich US-amerikanische Firmen seit Monaten, Zahlungen zu erhalten sei immer schwieriger, da die großen iranischen Banken wegen angeblicher Unterstützung des Terrorismus oder ihrer Verwicklung in Irans angebliche Programme zur Produktion von Massenvernichtungswaffen vom amerikanischen Finanzministerium auf die schwarze Liste gesetzt worden seien.

Obwohl einige iranische Banken nicht auf die schwarze Liste gesetzt wurden, sind diese eher kleinere Institutionen, die nur geringen Zugang zu ausländischer Währung haben.

Die Möglichkeit, eine dieser Banken könnte sich von einer auf der schwarzen Liste befindlichen Institution harte Währung beschaffen, hat ausländische Banken abgeschreckt, die nach Angaben von Sanktions-Juristen fürchten, ihnen könnte vorgeworfen werden, "indirekt" mit einer gekennzeichneten iranischen Bank Geschäfte gemacht zu haben.

 

Überblick über die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Iran und Deutschland

Die iranisch-deutschen Wirtschaftsbeziehungen bestehen als wirtschaftlich-industrielle Zusammenarbeit mit Schwerpunkt Handel und Export von Industrieanlagen seit langer Zeit. Das Handelsvolumen stieg in den Jahren zwischen 2000 und 2005 ständig an.

Überblick über die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Iran und Deutschland

Im Jahre 2007 erreichten die iranischen Exporte nach Deutschland 583 Millionen Euro und die Importe aus Deutschland 3,6 Milliarden Euro. Die Rohölexporte nach Deutschland für diesen Zeitraum werden mit 174 Millionen Euro angegeben, was im Vergleich zum Vorjahr ein Wachstum von 62% darstellt und im vergangenen Jahr zu einem Anstieg der iranischen Exporte nach Deutschland führte. Im Jahre 2006 betrug der Wert des aus Iran nach Deutschland exportierten Rohöls 64 Millionen Euro.

Im Jahre 2008 stieg das Handelsaustauschvolumen zwischen Iran und Deutschland weiter auf 4,5 Milliarden Euro. In diesem Jahr exportierte Deutschland Waren im Wert von 3,920 Milliarden Euro nach Iran; somit steht Iran unter den größten Importeuren deutscher Güter auf Rang 42. Die iranischen Exporte nach Deutschland erreichten ein Volumen von 593 Millionen Euro, davon 260 Mio € Erdölexporte (68. Importpartner Deutschlands) 


 

Das iranisch-deutsche Handelsvolumen der letzten elf Jahren 2002-2012  

(in Millionen Euro) 

 

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

2011

2012

Importe a.  Iran

321

290

391

478

410

583

593

540

918

790

339

Exporte n.  Iran

2236

2679

3573

4373

4154

3600

3922

3784

3790

3083

2529

Gesamtvolumen

2557

2969

3964

4851

4564

4183

4515

4324

4708

3873

2868

 

Die Islamische Republik Iran galt in den Jahren 2005 und 2006 nach Russland und China als der beste Kunde und der größte Dienstleistungsempfänger der „Hermes“ Versicherung. Deutschland hat in den Bereichen Petrochemie, Kraftwerkbau, Wasser- und Abwassersysteme, Export von Industriemaschinen, Telekommunikation, Schiffbau, Medizin, Bauwesen und Privatisierung sehr gut mit Iran zusammengearbeitet.

In den Jahren 2004 und 2005 wurden unter anderem im Bereich Petrochemie bei den Projekten „South Pars“ und „Asalouyeh“, beim Bau von Container-Schiffen und Kombikraftwerken wichtige Verträge unterzeichnet. Im Jahre 2006 wurde ein Vertrag im Wert von 450 Millionen Euro für den Bau und Ankauf von Lokomotiven zwischen der Firma Siemens und der iranischen Eisenbahngesellschaft unterzeichnet und vereinbart, von 150 Lokomotiven 30 in Deutschland und 120 in Iran zu produzieren. 


Die wichtigste Wirtschaftsabkommen

- Das Abkommen über die gegenseitige Unterstützung von Investitionen und Schaffung von Investitionsanreizen im    Sommer 2002 in Teheran, das von den Wirtschaftsministern beider Länder unterzeichnet wurde. Es wurde von den Parlamenten beider Länder ratifiziert und ersetzt das zwischen beiden Ländern im Jahre 1964 unterzeichnete Abkommen.

- Das Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung wurde 1968 zwischen beiden Ländern unterzeichnet und wird weiterhin von beiden Ländern eingehalten. Ein neues Abkommen wird derzeit von den zuständigen Ministerien beider Länder überprüft.

- Das Handels- und Seeschifffahrtsabkommen sowie das Lufttransport-abkommen zwischen den zuständigen Institutionen beiden Länder befinden sich derzeit in der Prüfungsphase.


 

 

 

 

Iran nimmt trotz der wirtschaftlichen Sanktionen im Welthandel

Nach dem Bericht der Welthandelsorganisation (WTO) von 2012 ist die iranische Exportrate auf mehr als 131 Milliarden US-Dollar gestiegen, und Iran liegt als Exportland weltweit auf Platz 23. Das iranische Exportvolumen lag im Jahre 2011 bei 0,9% aller Exporte der Welt. Die iranischen Importe betrugen 68 Milliarden Dollar. Nach einem Bericht der Welthandelsorganisation betrug das Weltexportvolumen im Jahre 2011   14320 Milliarden US-Dollar und hatte damit im Vergleich zum Jahr 2010 ein 20%iges Wachstum zu verzeichnen. Im Jahre 2011 war die EU mit 2131 Milliarden US-Dollar der größte Exporteur der Welt. China liegt mit 1899 Milliarden US-Dollar auf dem zweiten und die USA mit 1481 Milliarden US-Dollar auf dem dritten Platz. Außerdem ist die EU mit 2344 Milliarden US-Dollar der weltweit größte Importeur. Die USA und China liegen mit Importen in Höhe von 2265 bzw. 1743 Milliarden US-Dollar im Jahre 2011 weltweit auf dem zweiten bzw. dritten Platz.

 

Seite 1 von 10

Newsletter


Zum Anfang